Wetter, Klima, Katastrophen

Rüdiger Glaser

Klimageschichte Mitteleuropas

1200 Jahre Wetter, Klima, Katastrophen


Sonderausgabe 2013 (3., unveränd. Aufl.), 272 S. mit 53 farb. und 14 s/w Abb., 11 Tab. und 36 farb. Karten, geb.
Format 21,0 x 27,0 cm
ISBN 978-3-86312-350-5
Februar 2013

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Sind die Unwetter und Naturkatastrophen der letzten Jahre Ausdruck einer Klimaveränderung oder gab es sie immer schon? Rüdiger Glasers Standardwerk zu 1200 Jahren Klimageschichte gibt dazu kompetent Auskunft.

Die Klimageschichte geht mit zahlreichen Abbildungen und in bewährter Form auch auf die Extreme wie Dürren, Stürme, Hochwasser und Kälte ein. Entscheidend sind aber die Änderungen, die sich seit der Jahrtausendwende ergeben haben. Zum einen kann Glaser zeigen, dass seine aus historischen Quellen gewonnenen Daten mit den physikalischen Messungen der letzten Jahre übereinstimmen, zum anderen ist in diesem Zeitraum die Vermutung zur Gewissheit geworden, dass der Klimawandel auch menschengemachte Ursachen hat.
In einem Schlussteil werden alle diese Ergebnisse mit zahlreichen Karten und Grafiken anschaulich und leicht verständlich präsentiert. Wer immer sich zu diesem Thema kompetent informieren möchte, wird bei Glaser alle wichtigen Fakten finden.





Zum Autor:
Rüdiger Glaser, geb. 1959, ist Professor am Institut für Physische Geographie in Freiburg.

 


„Trudeln wir dem Klimagau entgegen? Ist die globale Erwärmung vor allem ein Tribut an die rasant beschleunigte Industrialisierung? Oder hat es seit Menschheitsgedenken immer wieder Phasen außerordentlicher Klimaphänomene gegeben? Einen einordnenden Blick zurück auf 1200 Jahre Wetter, Klima und Katastrophen erlaubt da das profunde, mit großem Aufwand recherchierte Werk des Klimatologen Rüdiger Glaser, die „Klimageschichte Mitteleuropas“. Nicht nur historisch Interessierte dürfte dieser Ausflug in die Geschichte von sintflutartigen Regenfällen, Stürmen und zugefrorenen Wasserläufen, von „Jahrhunderternten“, Hungersnöten und sagenhaften Weinlesen packen, auch wer ganz detaillierte Angaben über den Klimaverlauf etwa des Jahre 1641 benötigt, wird fündig. Im Großen und Ganzen wird anhand der vielen Tausend ausgewerteten Chronistendaten deutlich: Das vergangene Jahrtausend war in hiesigen Breitengraden von Abwechslung und zum Teil beträchtlichen Schwankungen geprägt. Diese vollzogen sich teils in kürzester Zeit, andere stabilere Phasen hingegen dauerten über viele Jahrzehnte hinweg an ... Eines ist für Glaser jedoch auch beim Nachzeichnen dieser großen Zyklen klar: Der Mensch greift mittlerweile massiv in das Klimasystem ein. „Und wartet man ab, bis sich anthropogen verursachte Klimaänderungen als signifikant herausstellen, wird es für Gegenmaßnahmen zu spät sein!“
dpa-Wissenschaftsdienst

„Pünktlich nach Abschluss des zweiten Jahrtausends ist dieses populärwissenschaftlich ausgerichtete Buch erschienen, das einen sehr detaillierten Rückblick auf 1200 Jahre Klimageschichte wiedergibt. Der Autor, Rüdiger Glaser hat in jahrelanger mühevoller Kleinarbeit zusammen mit seinen Mitarbeitern historische Klimaaufzeichnungen aus verschiedenen Archiven zusammengetragen und klimatologisch ausgewertet. Der Ergebnisteil dürfte in Inhalt und Umfang vor allem für den Zeitraum der Jahre 1000 bis 1700 einzigartig sein; für diese Leistung ist dem Autor ein Glückwunsch auszusprechen. Für jeden Nutzer ist es ein wahrer Glücksfall, nun auf so umfangreiches historisches Klimamaterial zurückgreifen zu können. Vor allem diejenigen Leser, die wissen möchten, welche Klimaereignisse in einem bestimmten Jahr in historischer Zeit aufgetreten sind, werden sich über dieses Buch sehr freuen. Darüber hinaus überzeugt der Autor durch einen hervorragenden Sprachstil, mit dem er die Sachverhalte auch für Laien klar verständlich, aber dennoch anspruchsvoll darlegt und auch gut in die allgemeine Klimaforschung einordnet. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Buch dazu beiträgt, die hochinteressante historische Klimatologie noch bekannter zu machen.“
Naturwissenschaftliche Rundschau

„Selten hat ein Buch so gut in die Zeit gepasst. Das Thema: Klimaveränderung. Während eingangs des 21. Jahrhunderts die einen von „Katastrophe“ sprechen, kritisieren die anderen „Panikmache“. Was beweist, dass verlässliche Daten über die Klimaentwicklung fehlen oder zumindest nicht hinreichend bekannt sind. In diese Lücke stößt Rüdiger Glaser. Der Würzburger Wetterforscher und Klimahistoriker hat in akribischer Detailarbeit zusammengetragen, was in den vergangenen 1200(!) Jahren Stürme und Gewitter, Fluten und Eis anrichteten, wie sich Temperaturen und Niederschläge mittel- und langfristig entwickelten. Das ist faszinierend zu lesen. Nicht minder interessant ist es zu erfahren, wie Glaser überhaupt an die Informationen kam, gibt es doch verlässliche Aufzeichnungen noch nicht gar so lange. Aber da wurden Baumringe ausgewertet, Flutmarken gemessen, Chroniken studiert. Und viele, viele Daten in einen Zusammenhang gestellt, der Aussagen überhaupt erst zuließ. Eines der vielen Ergebnisse: Vom Menschen nicht verursachte Klimaschwankungen gab es in Westeuropa zu allen Zeiten, kleine Eiszeiten waren ebenso „normal“ wie Wärme-Optima, auch über längere Perioden hinweg. Klima-Katastrophen waren ständige Begleiter des Menschen. Entwarnung also? Keinesfalls. Davor warnt Glaser nicht minder eindringlich.“
Neue Ruhr Zeitung am Sonntag

„Je weiter man liest, desto deutlicher wird, wie viel zeitaufwändige und sorgfältige Recherche der Entstehung des Buches vorausgegangen ist. Zahlreiche Abbildungen und Originalzitate aus verschiedensten Quellen machen die Lektüre interessant und abwechslungsreich. Da Glasers Untersuchungen einen wichtigen Schritt zum weiteren Verständnis unserer Umwelt darstellen, ist sein Buch nachdrücklich zu empfehlen.“
www.wissenschaft-online.de

„Glasers „Klimageschichte Mitteleuropas“ präsentiert sich insgesamt als sorgfältig strukturiertes, sehr gut illustriertes und klar dargestelltes Nachschlagewerk ... ein umfassendes Kompendium des Wissens zum mitteleuropäischen Klima.“
Zentralblatt für Geologie und Paläontologie

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