»Das Schwert ist die Seele des Samurai.«

Stephen Turnbull

Samurai

Der ultimative Karriereführer

Aus dem Englischen von Jörg Fündling

2013, 216 S. mit 115 s/w-Abb. u. 1 Karte, geb.
Format 13,5 x 21,5 cm
ISBN 978-3-86312-042-9

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Wir schreiben das Jahr 1615 und die Samurai, Japans Kriegerelite, stehen auf dem Gipfel ihrer Macht. Geübt in jeder Kampftechnik von Schwertkampf und Bogenschießen bis Karate und Jiu-Jitsu, sind die Samurai das letzte Bollwerk des Kaisers gegen den Ansturm der Barbaren.
Dem Samuraikrieger in spe vermittelt dieser Karriereführer alles, was es braucht, um die Ehre der Samuraiklasse aufrechtzuerhalten, ob auf dem Schlachtfeld oder anderswo. Lernen Sie, wie man den Weg des Kriegers meistert, welche Waffen und Kampftechniken Sie beherrschen sollten, wen Sie besser töten und was Sie hinterher mit seinem Kopf machen, was der kultivierte Samurai zwischen den Schlachten unternimmt, wie man Burgen stürmt oder belagert, wie man in zengleicher Versenkung eine Teezeremonie abhält und wie Sie sich darauf vorbereiten, nach Ihrem Tod in den Weißen Jadepavillon einzutreten.

 

- Mit vielen praktischen Checklisten und Tipps für ein langes und ruhmreiches Samuraileben
- Wissen auf aktuellem Forschungsstand unterhaltsam verpackt
- Lebendig erzählt mit vielen Quellenzitaten
- Plus: Karte Japans, Zeitleiste, Glossar und zahlreiche Abbildungen
 





Zum Autor:
Stephen Turnbull ist Dozent für Religionswissenschaft mit Schwerpunkt Japan an der Universität Leeds und gleichzeitig Gastprofessor für Japanologie an der Akita International University in Japan.
Ausländer auf einen Blick

Es gibt eine große Zahl Ausländer in Japan. Im Zuge Ihrer Dienstaufgaben können Sie leicht einem Fremden begegnen. Bitte erschrecken Sie nicht – die meisten sind vollkommen harmlos. Das einzig Abstoßende, das Sie wahrscheinlich an ihnen wahrnehmen werden (besonders an den Engländern), ist ihr unangenehmer Geruch. Alle sind sie Kaufleute und Händler, denn Priester und andere Religionsvertreter sind vor einigen Jahren aus Japan beseitigt worden. Wie schon angemerkt dürfen Sie, wenn Sie einen Fremden treffen, nicht erwarten, dass er sich vor Ihnen verbeugt; falls aber doch, genügt das leiseste Nicken als Antwort. Es ist unnötig, Ihr Schwert zu ziehen.

Die Chinesen

Seit Jahrtausenden schon leben Chinesen in Japan. Sie sind fleißig, arbeitsam und gesetzestreu. Außerdem sind die Chinesen sehr raffiniert, besonders in militärischen Fragen. Wussten Sie, dass sie das Pulver erfunden haben? (siehe Kapitel 10, „Explodierende Kühe“) Die meisten Chinesen, denen Sie begegnen, bezeichnen sich als Kaufleute, was vielleicht etwas überrascht, da der Ming-Kaiser vor mehreren Jahrzehnten jeglichen Handel zwischen China und Japan untersagt hat. Sie können beruhigt mit ihnen Geschäfte machen; bestehen Sie aber auf Barzahlung und vermeiden Sie das Wort „Pirat“. Das regt sie sehr auf.

Die Koreaner

Die Beziehungen zu Korea sind ein bisschen angespannt, seit wir 1592 unsere Invasion starteten, ihr Land verwüstet und ihre Zivilisten zu Tausenden niedergemetzelt haben. Treten Sie ruhig in Kontakt mit den Koreanern, aber BLOSS KEIN WORT VOM KRIEG.

Die Portugiesen und Spanier

Infolge eines Schiffbruchs waren die Portugiesen 1543 die ersten Europäer, die nach Japan kamen. Bald errangen sie eine marktbeherrschende Stellung im Handel mit chinesischer Seide, und alles wäre gut gegangen, hätten sie nur nicht darauf bestanden, die böse christliche Religion zu verkünden. Glücklicherweise hat die Vernunft inzwischen gesiegt; alle Priester sind ausgewiesen worden und das Christentum ist beinahe vollständig verschwunden. Alles in allem sind die in Japan verbliebenen portugiesischen Händler vergleichsweise kultiviert. Sie verbeugen sich immer, baden freiwillig, vergessen nie, beim Betreten eines Hauses ihre Schuhe abzulegen, und tun ihr Bestes, Japanisch zu lernen. Allerdings bestehen sie darauf, Fleisch zu essen, was eine Vergeudung nützlicher Tiere ist. Außerdem trinken sie aus Trauben hergestellten Wein – eine eigentümliche Idee, aber sollte Ihnen welcher angeboten werden: 1597 soll ein guter Jahrgang gewesen sein. Was die Spanier angeht, so sind sie den Portugiesen sehr ähnlich, neigen aber unglücklicherweise zum Erobern anderer Völker, also müssen wir auf der Hut vor ihnen sein.

Die Niederländer

1600 kamen die Niederländer das erste Mal zu uns. Sie unterscheiden sich sehr von den Portugiesen, die sie nicht mögen. Auch ihre Variante des Christentums soll anders sein, obwohl niemand in Japan enträtseln kann, worin dieser Unterschied wohl besteht. Im Gegensatz zu den Portugiesen nehmen sie nicht gern ein Bad. Sie tragen grobes Tuch statt Seide und riechen deshalb streng. Außerdem essen sie eine abstoßende Substanz namens „Käse“.

Die Engländer

Diese Fremden machen mehr Ärger als alle anderen, obwohl es von ihnen so wenige gibt. Die Engländer riechen schlimmer als die Niederländer und fangen ständig Streit an. Obwohl man Ihnen raten muss, sich ihnen nicht zu nähern (besonders, wenn sie betrunken sind), seien Sie versichert, dass ihre Absichten ehrenhaft sind. Einer von ihnen, ein gewisser Captain William Adams, steht bei Seiner Allererlauchtesten Hoheit in Gnaden und hat ihn in verschiedenen Dingen beraten. Tatsächlich können Engländer sehr angenehme Gesellschaft abgeben; überdies spricht es für sie, dass sie wie die Holländer in Religionsfragen mit den Spaniern wie auch den Portugiesen nichts zu schaffen haben. Tatsächlich wurde die Flotte der Spanier, als sie 1588 eine Invasion Englands versuchten, durch einen Kamikaze zerstört. Mehr als ein Beobachter hat festgestellt, dass die Engländer infolge dieser Re

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