Aus den geheimen Akten der Inquisition

Rainer Decker

Die Päpste und die Hexen

Aus den geheimen Akten der Inquisition


Sonderausgabe 2013 (2., aktual. u. durchges. Aufl.), 184 S. mit 20 s/w-Abb., geb.
Format 16,5 x 24,0 cm
ISBN 978-3-86312-052-8

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Im Archiv des Heiligen Offiziums lagern die fast vollständig erhaltenen Protokolle der Sitzungen der obersten Inquisitionsbehörde, die sogenannten Decreta. Diese geben wichtige Einblicke in die Rolle, die die Päpste bei den Hexenprozessen spielten: Denn bei Zweifelsfragen oder in wichtigen Fällen ließen sich Papst und Kardinäle die Prozessakten schicken und bestimmten dann das weitere Verfahren, bis hin zu den Strafen.

Rainer Decker zeigt, dass nicht die Päpste die radikalen Hexenverfolger waren, sondern andere Institutionen als Scharfmacher fungierten: lokale geistliche und vor allem weltliche Richter, ganz abgesehen von der Masse der Bevölkerung, die Sündenböcke suchte. Der Nachweis wird anhand zahlreicher konkreter Fallbeispiele aus mehreren Jahrhunderten und aus ganz Europa geführt. Auf diese Weise werden grundlegende Einblicke in Entscheidungsfindung, Wandel und Beharren im Denken der römischen Glaubenswächter möglich. Deckers Ergebnisse tragen bei zum Abbau alter Klischeevorstellungen über ‚die‘ Inquisition und ermöglichen ein differenzierteres Bild einer prägenden Institution des neuzeitlichen Europa.

 

- Die Rolle der Päpste in den Hexenprozessen
- Quellennah und anhand vieler Fallbeispiele spannend erzählt
- Zeichnet ein neues Bild der Inquisition

 





Zum Autor:
Rainer Decker, Dr. phil., geb. 1949, ist Fachleiter für Geschichte am Staatlichen Studienseminar in Paderborn. Seit über 25 Jahren erforscht er die Hexenprozesse in Deutschland und Italien.

"...eine gut lesbare und vor allem unanfechtbar seriöse Darstellung von einem ausgewiesenen Sachkenner (...) eine überzeugende Gesamtdarstellung (...) Es gehört zu den verblüffendesten Erkenntnissen aus diesem Buch, wie wenig die römischen Instanzen einerseits, die mitteleuropäischen Hexenverfolger andererseits sich auch zur Zeit des größten Hexenwahns des sechzehnten und siebzehnten Jahrhunderts in Theorie und Praxis zur Kenntnis genommen haben..."
FAZ

"Rainer Decker ist ein gut lesbares und dank der eingewobenen Fallbeispiele auch anschauliches Buch gelungen, das einen wertvollen Einblick in eine an Widersprüchen nicht arme Epoche vermittelt. Aufklärung, nicht Enthüllung ist sein Anliegen, und dem wird es gerecht..."
Sehepunkte

"Rainer Decker hat ein wichtiges Buch vorgelegt. Er lässt die Quellen sprechen und kann auf diese Weise zeigen, dass die Scharfmacher gegen angebliche Hexen nicht in Rom saßen, sondern sich eher unter den Theologen, Bischöfen und Juristen jenseits der Alpen finden..."
Informationen für Religionslehrer und Religionslehrerinnen

"Eine historisch brillante Arbeit und dabei doch leicht verständlich geschrieben; ein Standardwerk..."
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